Das Schicksal meint es nicht immer gut mit unseren Lieblingsstücken – vor allem Kinderkleider fallen gemeinen Fleckenmonstern schneller zum Opfer als man als Mama „Vorsicht!“ rufen kann. Ratsch - das nagelneue Kleidchen hat sich in der Kette des Fahrrades verheddert, und man sieht es schon einen Tag, nachdem es noch glücklich auf dem Kleiderbügel im Laden auf einen gewartet hat, in den Kleidersack wandern, weil es mit dicken, öligen Flecken nicht mal mehr als Notfalloutfit für den Kindergarten taugt.

Hier aber die gute Nachricht: Es gibt Hoffnung für das feine Stöffchen.

Schritt 1: Schmierölflecken mit Butter einreiben

Die Schmieröflecken so schnell wie möglich mit weicher Butter einreiben, denn die Säure der Butter löst das Schmierfett an. Deshalb funktioniert es auch nur mit Butter und nicht mit Margarine oder sonstigen Fetten. Die Butter dabei mit den Fingern sanft, in das Gewebe einmassieren, aber nicht am Stoff rubbeln, denn das schadet vor allem feinen Stofffasern. Kurz einwirken lassen.
Bestenfalls jetzt noch mit der Fleckenvorbehandlung Enzymkraft vorbehandeln, wenn sie zur Stelle ist.

Schritt 2: In der Waschmaschine waschen

Danach geht das Kleidungsstück in die Waschmaschine. Gewaschen wird mit dem Waschmittel und der Temperatur, die für das Textil empfohlen werden, also beispielsweise Feinwaschmittel für feine Textilien bei max. 40 Grad, Vollwaschmittel für unempfindliche weiße und farbechte Textilien mit bis zu 95 Grad. Bestenfalls verlängert man den Waschgang durch ein Fleckenprogramm.
Sollten die Flecken noch nicht ganz verschwunden sein, wiederholt man den Waschgang und gibt zusätzlich vorher noch die Fleckenvorbehandlung Enzymkraft auf die feuchte Fleckenstelle.
Wenn sich die Fleckenmonster dann nicht komplett gegen einen verschworen haben, sollte das Kleidungsstück gerettet sein.